Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten.

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Wie bereite ich Tee zu?

Grüntee:

Als Zubereitung empfehlen wir für 1 Liter, 10-12 Gramm Teeblätter, frisches
zunächst auf gekochtes Wasser auf ca. 75 Grad abkühlen lassen. Teeblätter
übergießen und nach 2 Minuten Ziehzeit abgießen.

Grüntee schmeckt am besten ungesüßt, er wirkt vitalisierend und ist auch als Kaltgetränk
geeignet.

Schwarztee:

Nehmen Sie einen gestrichenen Teelöffel pro Tasse. Wenn man die anregende Wirkung bei schwarzem Tee wünscht, sollte man ihn 2-3 Minuten ziehen lassen. Zu diesem Zeitpunkt enthält der Tee bereits seinen maximalen Koffeingehalt und fördert die Konzentration. Bei ca. 5 Minuten Ziehdauer haben sich die Gerbstoffe von den Blättern gelöst und wirken beruhigend auf den Magen-Darmtrakt 

Kräutertee + Rotbuschtee + Früchtetee:

Für die Zubereitung nehmen Sie einen gehäuften Teelöffel pro Tasse, übergießen ihn mit kochendem Wasser und lassen den Tee 8-10 Minuten ziehen. Diese Getränke eignen sich hervorragend für Mixgetränke. Je nach Geschmack mit Honig oder  Kandis oder einfach pur genießen.

Dürfen Kinder Schwarztee zu trinken?

Kinder unter 3 Jahren sollten keinen Tee trinken, da das Koffein im Tee stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben könnte. Kinder, die älter als 3 Jahre sind, können Tee trinken, jedoch besser keinen starken Schwarztee. Gerne trinken Kinder Rotbusch- oder Früchtetees, die von Natur aus koffeinfrei sind

Wirkt Tee entwässernd?

Aufgrund seines Koffeingehalts wurde Tee bisher eine leicht harntreibende Wirkung zugesprochen. Tee unterstützt, ebenso wie andere Getränke, die täglich empfohlene Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern.

Was ist so gesund an grünem Tee?

Beim grünen Tee werden die Blätter – anders als bei fermentierten Teesorten – nach dem Welken kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft, was den Abbau von Gerbstoffen verhindert. Er enthält die Vitamine A, B und C sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente besonders der Gruppe der Flavonoide, denen u.a. sowohl eine krebshemmende als auch eine stoffwechselfördernde Wirkung nachgesagt wird. Auch soll das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung bei regelmäßigem Grüntee-Genuss sinken.

Schadet viel Tee-Trinken den Zähnen?

Tee färbt die Zähne lediglich etwas ein, genau so wie Kaffee oder Nikotin, allerdings sollte man die Beläge von Zeit zu Zeit beim Zahnarzt entfernen lassen und immer gründlich putzen.

Wie bewahre ich Tee richtig auf?

Tee sollte in verschlossenen Gefäßen an kühlen und dunklen Orten aufbewahrt werden. Stark riechende Lebensmittel, wie Gewürze oder andere Teesorten können den Geschmack des offen gelagerten Tees beeinflussen. Aromatisierte Tees sollten möglichst schnell aufgebraucht werden, da die Aromastoffe mit der Zeit sich verflüchtigen.

Ist Espresso stärker als Kaffee?

Espressobohnen werden anders hergestellt als „normale“ Kaffeebohnen: Sie werden bei wesentlich höheren Temperaturen gebrannt, deshalb zersetzen sich mehr Reizstoffe als bei der üblichen Röstung. Für die Zubereitung eines Espressos wird heißes Wasser möglichst schnell durch Kaffeemehl hindurch gepresst. Die Kontaktzeit des Kaffeemehls mit dem Wasser ist kurz, so dass sich weniger Bitter- und Gerbstoffe herauslösen als bei der üblichen Filtermethode. Espresso enthält deshalb auch weniger Koffein als Filterkaffee.
Hier einige Daten zum Vergleich:

1 Espresso (50 ml): 50 mg
1 Tasse Filterkaffee (125 ml): 80 – 120 mg
1 Glas Cola (200 ml): 20 – 50 mg
1 Tasse schwarzer Tee (125 ml): 30 – 60 mg
1 Tasse Kakao (125 ml): 2 – 5 mg
1 Schmerztablette: 30 – 100 mg

Welche Bohnenarten gibt es?

Interessant sind nur zwei Sorten: Robusta und Arabica

Arabica:

Man sagt der Sorte Arabica nach, dass sie hochwertiger sei als die Sorte Robusta, da sie weniger Säuren hat und ein feineres Aroma entwickelt.

Aber auch innerhalb dieser Gruppen gibt es aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen, Bodenbeschaffenheiten und Klima z. T. sehr große Unterschiede.

Besonders wertvoll sind Kaffees, die in hohen Lagen wachsen. Diese so genannten Hochlandkaffees, ausschließlich „Arabica“, zeichnen sich aufgrund der speziellen Wachstumsbedingungen durch eine besonders feine Säure und einen hervorragenden Geschmack aus.

Ihr Koffeingehalt beträgt ca. 1,1 – 1,7 %.

Robusta:

Sie kann im Geschmack nicht ganz mit der Arabicabohne mithalten, ist aber widerstandsfähiger. Die Pflanze wächst ab Meereshöhe bis 600 m. ü. M. Ideal für ihren Anbau sind Klimazonen mit Temperaturen zwischen 20 und 25 °C, viel Regen und nachfolgende Trockenzeiten. Ihr Koffeingehalt beträgt 2 – 4,5 %. Robusta hat mehr Bitterstoffe und weniger Aroma. 

Wie wirkt Koffein?

Koffein wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem, steigert die Herztätigkeit, erhöht leicht den Blutdruck, sorgt daher für eine verbesserte Konzentration und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus hebt es die Stimmung, regt die Verdauung und führt zu vermehrter Flüssigkeitsabgabe über die Nieren sowie vermehrten Mineralstoffverlusten. Die positive Wirkung auf die Stimmung kommt daher, dass Koffein den Serotoninspiegel im Gehirn hebt. Dieser Überträger-Stoff im Nervensystem sorgt für Wohlbefinden und für gute Laune.

Die Zeit, bis die Hälfte des im Blut vorhandenen Koffeins abgebaut wird, beträgt üblicherweise 3 – 5 Stunden, kann aber vereinzelt auch bis zu 12 Stunden dauern. Die Wirkung des Koffeins macht sich etwa nach 30 Minuten bemerkbar, nach einer Stunde ist die maximale Konzentration im Blut erreicht. Die anregende Wirkung einer Tasse Kaffee ist nicht durch eine größere Menge weiter steigerbar, die Effekte können sich schnell ins Gegenteil verkehren. Erst nach 2-3 Stunden lässt sich die Wirkung des Koffeins auffrischen. Bei übermäßigem Koffein-Konsum kann es zu Konzentrationsstörungen, Gedankenflucht, Nervosität und Fahrigkeit kommen. Auch Herzklopfen und Schlaflosigkeit treten auf.

Der regelmäßige Konsum einer etwa gleich bleibenden Menge Kaffee kann zu einer Gewöhnung führen, d. h. der Körper gewöhnt sich an die Koffeinmengen und die anregende Wirkung fällt schwächer aus. 

Wie lange ist der Kaffee haltbar?

Rohkaffee ist sehr lange haltbar. Unser Kaffee hält 1 bis 1 ½ Jahre. Sie können deshalb ruhig größere Mengen bestellen.

Bereits gemahlenen Kaffee sollte nicht aus der Tüte in eine Dose umschütten werden, da hier Sauerstoff (das mag der Kaffee gar nicht) unter das Mahlgut gerät, wodurch der Kaffee schneller oxidiert. Bewahren Sie die Tüte mit dem gemahlenen Kaffee in der Dose auf.

Wie lagere ich Kaffee richtig?

Da Kaffee stark hygroskopisch ist (also wie ein Magnet Fremdgerüche aufnimmt) sollte er aus diesem Grund unbedingt luftdicht verschlossen gelagert werden.

 

Ich bin schwanger. Darf ich Kaffee trinken?

Koffein ist für Sie und das ungeborene Kind nicht schädlich. Durch die Schwangerschaft wird Ihr Körper das Koffein langsamer als gewöhnlich abbauen. Aus diesem Grund wird werdenden Müttern empfohlen, während der Schwangerschaft etwas weniger Kaffee als üblich zu trinken, d.h. nicht mehr als 3 bis 4 Tassen Kaffee täglich.

Wie lange hält die Wirkung von Koffein an?

Ungefähr 30 bis 45 Minuten nach der Einnahme setzt die anregende Wirkung von Koffein ein. Die Wirkungsdauer kann stark variieren, beträgt jedoch durchschnittlich 3 Stunden. Wenn Sie ein leidenschaftlicher Raucher sind, hält die Wirkung nicht so lange an: das Nikotin halbiert die Wirkungsdauer des Koffeins.